amerikanische Schriftstellerin; Präsidentin des PEN International; Werke: Romane, Lyrik, u. a. "Gebete für die Vermissten", "Gun Love"
* 1960 Greenwich/CT
Herkunft
Jennifer Clement wurde 1960 in Greenwich, Connecticut, geboren und zog im darauf folgenden Jahr mit ihrer Familie nach Mexiko-Stadt, wo sie mit ihrer Schwester Barbara aufwuchs. Bereits als Kind lernte C. auf dem Bauernhof ihrer Großeltern in den USA das Schießen mit einem Gewehr.
Ausbildung
Sie studierte in New York Englische Literatur und Anthropologie sowie in Paris Französische Literaturwissenschaft. Ihr Studium schloss C. mit dem Master of Fine Arts (M.F.A.) an der University of Southern Maine ab.
Wirken
C. wurde als Journalistin und Autorin berufstätig. Ihr Werk liegt in 30 Sprachen vor. Gemeinsam mit ihrer Schwester begründete C. zudem die "San Miguel Poetry Week", eine Literaturveranstaltung in San Miguel de Allende.
Zu Beginn ihrer Schriftsteller-Karriere veröffentlichte C. mehrere Lyrikbände. Bekannt wurde sie mit ihrer Biographie "Widow Basquiat" (2000) über Suzanne Mallouk, die Muse des afroamerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat (1960-1988). Mit zahlreichen Preisen wurde ihr Roman "Prayers for the Stolen" ausgezeichnet, der 2014 veröffentlicht wurde und im gleichen Jahr unter dem Titel "Gebete für die Vermissten...